Das Hauptgebäude der Firma Spier.

Innovation als Tradition. Aerodynamisch
seit 40 Jahren.

Ein Unternehmen in Bewegung.

Wie schafft es ein Familienunternehmen, sich seit mehr als 140 Jahren erfolgreich im Markt durchzusetzen? Für das Fahrzeugwerk Spier als Produzent von Nutzfahrzeug-Aufbauten und -Anhängern kennt Geschäftsführer Jürgen Spier das Rezept: „Sie müssen die Kunden mit sehr gut funktionierenden, wirtschaftlich effizienten und qualitativ nachhaltigen Produkten überzeugen. Und sie müssen ständig in Bewegung bleiben, sich immer wieder neu erfinden."

Geschäftsführender Gesellschafter Jürgen Spier.
Geschäftsführender Gesellschafter Jürgen Spier.
Der Mittelständler mit 290 Mitarbeitern hat sich gut positioniert: Er ist einerseits viel flexibler und wendiger als ein Großkonzern, andererseits leistungsfähiger und effizienter als ein kleiner Handwerksbetrieb. „Wir können sehr individuelle Kundenwünsche umsetzen. Gleichzeitig sind wir mit unserem Baukastensystem und der Linienfertigung in der Lage, hohe Qualität sehr wirtschaftlich herzustellen", sagt Jürgen Spier. „Das Van- und Truckgeschäft ist ein People Business und Vertrauen ist die Basis. Das zeichnet unsere Philosophie aus." 

Erfolg durch Veränderung

Jedes Unternehmen hat seine ganz eigene Philosophie. Die von Spier lautet, anders zu sein, sich vom Rest zu unterscheiden.

Jürgen Spier und sein Team geben sich nicht mit Bewährtem zufrieden, sondern hinterfragen immer wieder aufs neue Techniken und Prozesse. Der Lohn für die Mühen: Das Unternehmen setzt mit seinen Um- und Aufbauten immer wieder Meilensteine.

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Engagement für die Region.

Spiers Profession und Passion sind klar: „Ich bin Fahrzeugbauer!" Schon als Kind war er oft im Betrieb und erlebte die Aufbauleistung von Vater und Großvater sowie der Mitarbeiter ganz direkt.

Ein VW-Crafter vor dem Werk der Firma Spier.
Ein Volkswagen Nutzfahrzeuge Crafter vor dem Spier-Werk in Steinheim.

Jürgen Spier trat 1991 in das Unternehmen ein. Nach einer überregionalen Ausbildung hatte er sich bewusst für den Familienbetrieb in Steinheim entschieden. Denn die ländliche Prägung der Region mit viel Natur bedeutet für ihn Lebensqualität. Spaziergänger sehen ihn beim Jogging mit dem Hund. Außerdem liebt er das Skifahren sowie im Sommer das Segeln im Mittelmeer oder – wenn die knappe Zeit es erlaubt – Motorradfahren durch die sanft hügelige Heimat.
Der Unternehmer bekennt sich zur Region östlich der Universitätsstadt Paderborn und engagiert sich mit einer Initiative zur Fachkräfte-Sicherung: „Unser Netzwerk aus Schulen und Bildungsträgern, Wirtschaft und Politik will die Ausbildung in MINT-Berufen fördern. So eröffnen wir jungen Menschen eine berufliche Perspektive, um Fachkräfte für die Zukunft zu rekrutieren und als Mitarbeiter zu binden." 13 Prozent der Mitarbeiter im Familienunternehmen sind Auszubildende. Auch im Verband der Automobilindustrie ist Spier aktiv. Er gehört dem Vorstand an und vertritt mit zwei Kollegen die Anhänger- und Aufbaubranche, um die Sicht und Anforderungen der mittelständischen Aufbauhersteller einzubringen.

Innovationskraft.

Innovationskraft ist ein wichtiges Stichwort für Jürgen Spier. „Wir haben wesentliche Weiterentwicklungen in der Aufbau- und Anhängerindustrie betrieben, die auch mit Schutzrechten hinterlegt sind." Die Kernfrage: Wie kann der Aufbau ein Nutzfahrzeug optimieren?

Das Aeroform-Profil der Firma Spier Fahrzeugwerk.
Das Aeroform-Profil für Kofferaufbauten verringert den cw-Wert.

Früh hat das Unternehmen sich der Aerodynamik verschrieben und bereits 1974 den ersten Top-Spoiler für Lkw entwickelt. Außerdem vermindert die spezielle Form der Aeroform-Profile für die Kofferaufbauten den Luftwiderstand. Ein Fahrzeug mit einem scharfkantigen Kofferaufbau kommt auf einen cw-Wert von 0,58, mit Spoiler und Spier-Aeroform-Profil sinkt der Luftwiderstandskoeffizient auf 0,36. Das Ergebnis: spürbare Kraftstoffeinsparungen – ein ökonomischer und ökologischer Vorteil. 

Zu einer höheren Wirtschaftlichkeit trägt auch der Leichtbau bei. Hier hat Spier verschiedene Lösungen entwickelt, um die Zuladung der Fahrzeuge zu steigern. Ebenso bei der Ladungssicherung hat Spier innovative Ansätze gefunden, um die Arbeitssicherheit zu erhöhen und Unfälle sowie Schäden zu vermeiden. „Durch meine Ausbildung als Fahrzeugbauingenieur kann ich immer wieder technischen Input in unsere Entwicklung geben. Auf der anderen Seite habe ich meine Augen und Ohren offen, um frühzeitig die kommenden Markttrends für unsere Kunden zu erkennen." Mit der unternehmenseigenen anwendungsorientierten Konstruktions- und Entwicklungsabteilung kann Spier sich schnell auf diese Trends einstellen. Für grundsätzliche Themenstellungen kooperiert der Aufbauhersteller mit Forschungsinstituten und Hochschulen.

Wertarbeit.

Strategisch hat Spier die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Kunden im Blick. Unternehmen wollen und müssen immer flexibler sein, die Nachfrage nach multifunktionalen Standardaufbauten steigt.

Die Crafter der Firmen Junge und Spier.

Das Crafter Fahrgestell mit Kofferaufbau.

Kofferaufbauten der Firmen Spier und Junge auf Crafter-Basis im Ein-Rechnungsgeschäft.
Der Kofferaufbau Athlet plus!

Der Crafter Kofferaufbau Athlet plus!

Stabiler Aeroform-Kofferaufbau in gewichtsoptimierter Leichtbauweise. 

Dank der guten Zusammenarbeit des PremiumPartners Spier und Volkswagen Nutzfahrzeuge können fertig konfigurierte Fahrzeuge auf Crafter-Basis im einfachen Ein-Rechnungs-Geschäft bei den Volkswagen Händlern bestellt werden. Der Geschäftsführer registriert außerdem mit Freude, dass bei der Restwertbetrachtung im Leasing die Qualität an Bedeutung gewinnt. „Ein Nutzfahrzeug mit Spier-Aufbau bleibt auf lange Sicht wertstabiler." 

Ausgangspunkt der Qualität bei Spier ist die große Expertise und die motivierte, meist langjährige Belegschaft mit Facharbeitern. Hinzu kommen genau gesteuerte Prozesse sowohl in der Einzel- als auch in der flexiblen Bandfertigung. Dank großer Fertigungstiefe kann in allen Arbeitsschritten das Ergebnis selbst gesteuert werden. 

Handwerk und Hightech.

In den Werkshallen herrscht eine Mischung aus Handwerk und Hightech. Nach dem klassischen Metallbau für die Rahmen entsteht auf dem Fahrgestell der Kofferaufbau aus Profilen und eingeklebten Sandwich- oder Plywoodplatten.

Wie gut ein Aufbau ist, zeigt sich erst nach Jahren. Deshalb stehen wir für Qualität. Denn wir haben als Familienunternehmen gelernt, in Generationen zu denken. Jürgen Spier
Das vor 20 Jahren entwickelte einteilige Sockelprofil aus Aluminium ist besonders stabil, die Klebetechnologie schützt die Konstruktion vor eindringender Feuchtigkeit. Abhängig vom Gewicht des Aufbaus werden speziell konfigurierte Dämpfungselemente am Rahmen eingebaut. Elektronikexperten integrieren Ladebordwand, eventuelle Datenaufzeichnung und Beleuchtung in das elektrische System des Fahrzeugs. Verschiedene Ladungssicherungselemente können verbaut werden. Ein leicht gewölbtes Dach wirkt der Eisbildung entgegen. Viele solcher Details zeigen die Perfektion, mit der die Mitarbeiter im Fahrzeugwerk Spier arbeiten.

Investition in die Zukunft.

Ob es um neue Produktideen geht oder darum, bestehende Produkte zu verbessern – Fachkräfte sind bei Spier ein entscheidender Faktor.

Schon seit Generationen legt der Aufbauhersteller in Steinheim daher großen Wert darauf, die Mitarbeiter umfassend auszubilden. Denn nur mit viel Know-how und Expertise kann das breite Produktangebot über die Jahre hinweg in höchster Qualität gefertigt werden.

Trends im Markt.

Der Transportmarkt ist immer in Bewegung. Durch die Mautregelung hat sich die Nachfrage verschoben – nach unten auf die 3,5-Tonnen-Klasse und nach oben auf über 12 Tonnen.

Als wichtigen Markttrend erkennt Spier leichtere Aufbauten zur Erhöhung der Zuladung. Dies gilt besonders für das Segment bis 3,5-Tonnen, in dem der Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge eine große Rolle spielt. Diese Klasse wird immer beliebter, weil ein Pkw-Führerschein reicht und sie weder Tachographenpflicht noch Geschwindigkeitsbeschränkung unterliegt.

Ein neuer Markt hat sich mit der EU-Richtlinie zur temperaturgeführten Pharmalogistik eröffnet. Hier hat Spier mit seiner Kompetenz für Kühlfahrzeuge Kofferaufbauten entwickelt. Wandstärken von 30 bis 100 Millimeter und eine ausgeklügelte Rundumdämmung bis zu speziellen Türdichtungen sorgen für eine exakte Einhaltung der Temperaturen. Großes Know-how besitzt Spier auch beim Bau von speziellen Zustellfahrzeugen. Dieser Markt wird mit der Hauszustellung von Lebensmitteln weiter wachsen, der Experten in Deutschland eine große Zukunft voraussagen.

Spedition Bremer setzt auf die temperaturgeführten Kofferaufbauten der Firma Spier. Erfahren Sie mehr über den Einsatz dieser Fahrzeuge.

Das Hauptgebäude der Firma Spier Fahrzeugwerk
Das Hauptgebäude der Firma Spier.
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Spier Fahrzeugwerk

Pioniergeist zeichnet die Familie Spier seit jeher aus. Heinrich Spier gründete im westfälischen Steinheim seine Stellmacherei im Jahr 1872 – bis zur Erfindung des Automobils sollten da noch fast 15 Jahre vergehen.

In der kleinen Werkstatt fertigte und reparierte er Wagenräder aus Holz, Schubkarren, Erntewagen und landwirtschaftliches Gerät. Die nachfolgenden Generationen bauten mit immer neuen Entwicklungen das Fahrzeugwerk Spier zu dem etablierten Produzenten im Nutzfahrzeugmarkt aus. Das Produktportfolio reicht vom 3,5- bis zum 40-Tonner. Ein Schwerpunkt sind Koffer- und Kühlaufbauten mit und ohne Ladebordwand. Hinzu kommen vielfältige Lösungen wie Integral-, Pritschen-, Planen- und Curtainsider-Aufbauten sowie Wechselrahmen und -behälter, Anhänger und Sattelauflieger oder Ausrüstungen für Transporter-Kastenwagen. Zudem ist das Unternehmen nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 14001 zertifiziert.