Armatur im Caddy.







"Sicherheit liegt in unserer DNA."
AMF-Bruns.

AMF-Bruns ist Spezialist
für behindertengerechte Fahrzeuge.

Einsteigen, anschnallen, losfahren – das ist Alltag für jeden Autofahrer. Und mittlerweile auch ein Stückchen Normalität für viele Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Ob als Aktivfahrer selbst am Steuer oder als Passivfahrer in einem umgebauten Privat-Pkw, Taxi oder Kleinbus.

Gerit Bruns im Showroom von AMF-Bruns.
Gerit Bruns im Showroom von AMF-Bruns.
Einen bedeutenden Anteil daran hat AMF-Bruns. Das Familienunternehmen ist spezialisiert auf den Umbau behindertengerechter Fahrzeuge und entwickelt Lösungen für maximalen Komfort, erstklassige Ergonomie und höchsten Schutz. „Die Sicherheit liegt in unserer DNA", erklärt Firmenchef Gerit Bruns, für den nicht allein die Mobilität im Vordergrund steht.

Mobilität für Menschen mit Handicap.

„Wir waren Pioniere in diesem Markt. Und es ist ein sehr gutes Gefühl, dass wir mit unseren Produkten Gutes tun können und helfen, das Leben von Menschen in schwierigen Situationen zu erleichtern und zu verbessern", sagt Gerit Bruns.

Der Caddy mit Heckausschnitt.

Der Heckausschnitt

Der Heckausschnitt von AMF-Bruns ermöglicht eine bequeme Beförderung von Menschen mit Handicap.
Der Kassettenlift K90

Der Kassettenlift

Der Kassettenlift kann bis zu 300kg Gewicht heben und ermöglicht einen barrierefreien Zugang zum Fahrgastraum.

AMF-Bruns bietet Lösungen für Aktiv- und Passivfahrer, sowohl für private Fahrzeuge als auch für Taxis und Fahrdienste und zählt zu den innovativsten Spezialisten in der Branche. Weltweit sind Lösungen wie der Heckausschnitt, der Kassettenlift, der Smartfloor oder der Kraftknotenadapter ein Begriff. „Wir bringen jedes Jahr zwei bis drei Neu- und Weiterentwicklungen auf den Markt. Viele unserer Lösungen sind zum internationalen Standard geworden", unterstreicht Bruns.

Jeden Tag erleben Gerit Bruns und seine Mitarbeiter ganz direkt, welche Bedeutung individuelle Mobilität für Menschen mit Behinderungen und ihre Familien hat: Sie sichert ein selbständiges, unabhängiges Leben. Im Werk in Apen hat AMF-Bruns an die repräsentative Ausstellungshalle den Auslieferungsbereich angedockt. Täglich holen Kunden hier Fahrzeuge ab. Viele Behindertenfahrdienste und Taxiunternehmen sind quasi Stammgäste, weil sie aufgrund der guten Erfahrungen immer wieder auf Umbaulösungen von AMF-Bruns vertrauen. Viel emotionaler gestalten sich die Besuche von Familien, für die sich der Traum von der individuellen Mobilität erfüllt. Eines ist allerdings für alle Kundengruppen gleich. AMF-Bruns legt größten Wert auf eine sorgfältige Einweisung in die Bedienung. Denn nur dann können die Sicherheitssysteme ihre Schutzfunktion optimal erfüllen. 

Der Kraftknotenadapter.

Der Kraftknoten ist ein speziell entwickeltes System, das den Rollstuhl und seinen Nutzer während der Fahrt sichert. Der Adapter wird an den stabilsten Stellen des Rollstuhls montiert und ermöglicht eine schnelle und sichere Befestigung im Fahrzeug. Die bei einem Unfall entstehenden Kräfte werden über den Kraftknoten in den Fahrzeugboden abgeleitet. Zusätzlich stellt das System die korrekte Geometrie des Beckengurtes als rollstuhlseitiger Bestandteil des Personenrückhaltesystems sicher und ermöglicht es, dass ein Schulterschräggurt im Fahrzeug in den Beckengurt eingeklickt werden kann. Der AMF-Bruns Kraftknoten ist nur in Verbindung mit dem AMF-Bruns Protektor-Rollstuhlhalterungssystem geprüft und zugelassen.

Keine Standardlösungen.

Gerit Bruns erklärt, dass jeder Kunde eigentlich ein anders Fahrzeug braucht. Durch intensive Beratung wird die optimale Umbau-Lösung für jeden Kunden entwickelt.

In der Branche der Behindertenfahrzeuge kann man nicht mit Standardlösungen bestehen, dass weiß Gerit Bruns. Deshalb werden in Apen sehr individuelle Fahrzeuge hergestellt. Je nach Gewicht und Größe des Rollstuhls muss der Innenraum des Fahrzeugs und das Sicherheitskonzept angepasst werden.
Die Fahrzeugübergabe ist dann für den Kunden und den Hersteller ein Glücksmoment. Denn der Kunde erhält nicht nur ein Neufahrzeug, sondern ein Neufahrzeug mit einem Ausbau der Menschen mit Handicap mobil macht. 

Am Anfang stand ein Rollstuhllift für Fahrzeuge.

Am Ausgangspunkt der Fahrzeugumbauten spielte der Zufall eine Rolle. AMF-Bruns war auf Landmaschinen und Förderanlagen spezialisiert und suchte Anfang der 1970er-Jahre Möglichkeiten für die zusätzliche Auslastung der Produktion. Da fragte ein niederländischer Geschäftspartner an, ob Bruns mit seinem Know-how bei Hebebühnen nicht auch einen Fahrzeuglift für Rollstühle bauen könne.

Die Fahrzeuge aus den Crashtests liefern praxisnahe Erkenntnisse.
Die Fahrzeuge aus den Crashtests liefern praxisnahe Erkenntnisse.
Die Anfrage aus den Niederlanden war die Initialzündung für Bruns und Meister Manfred Feldhoff, einen begnadeten Tüftler, der den Geschäftsbereich Hubmatik entscheidend geprägt hat. Von Anfang an waren die Systeme nicht nur darauf ausgerichtet, Rollstuhlfahrer einfach und bequem ins Fahrzeug zu heben: Erste Sicherheitssysteme mit einem Bajonettverschluss wurden direkt mitentwickelt. Schon 1975 fanden Crashtests mit dem von AMF-Bruns entwickelten und weltweit ersten Vier-Punkt-Rückhaltesystem für Rollstühle statt. Der „Protektor" bestand 1977 bei Versuchen mit Volkswagen einen Crash mit 20 G und wurde anschließend zum Standard in Deutschland. Heute ermöglicht es der mit dem Deutschen Verkehrssicherheitspreis ausgezeichnete Kraftknoten, den Passagier in seinem Rollstuhl optimal zu sichern. 

Sichere Lösungen für Volkswagen Nutzfahrzeuge.

In Nutzfahrzeugen von Volkswagen findet AMF-Bruns eine optimale Basis für die verschiedenen Umbauten:

Der Transporter im Showroom bei AMF-Bruns.
Der Transporter und der Caddy sind Fahrzeuge, in denen AMF-Bruns Umbauten realisiert.
 

Für diese Basisfahrzeuge von Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet AMF-Bruns Umbauten an:

 
Caddy Der Heckausschnitt für dieses Modell hat eine ganz eigene Klasse von Fahrzeugen geschaffen, die das Mitfahren eines Rollstuhlfahrers einfach und sicher wie nie macht. So ist der Caddy bei Taxiunternehmen wie auch bei Familien sehr beliebt. Der tief ausgeschnittene Fahrzeugboden und die Auffahrrampe ermöglichen einen einfachen und sicheren Zugang zum Fahrzeug. Auf allen Sitzplätzen und selbstverständlich auch im Rollstuhl sind die Passagiere durch Dreipunkt-Sicherheitsgurte geschützt. Ein bequemes Kopf- und Rückenstützensystem, das einfach zur Seite geklappt werden kann, schützt den Rollstuhlfahrer selbst bei einem Heckaufprall mit 15 G. Insgesamt bleibt der Caddy im Innenraum flexibel und ermöglicht die Mitfahrt von bis zu 5 Personen und einem Rollstuhlfahrer.
Crafter Der Crafter eignet sich mit dem Smartfloor von AMF-Bruns besonders für Fahrdienste, die flexibel bleiben wollen und schnell zwischen der Beförderung mehrerer Personen auf Sitzen oder in Rollstühlen wechseln müssen. Mit dem Smartfloor lassen sich ohne großen Aufwand Sitze oder Rückhaltesysteme für bis zu sechs Rollstühle installieren.
Multivan und Transporter Sie überzeugen nach einem Umbau von AMF-Bruns als ideale Fahrzeuge für Menschen mit körperlichen Einschränkungen. Sie sind besonders bei Aktivfahrern mit Familie beliebt, aber auch optimal für Familien mit rollstuhlgebundenen Kindern, die im Innenraum des Multivan gemeinsam mit anderen Familienmitgliedern Platz nehmen können.
Firmenchef Gerit Bruns hat die Entwicklung des Unternehmens und zahlreicher Umbau-Lösungen direkt miterlebt. Schon als Kind waren für ihn die Werkshallen ein spannender Spielplatz. Da gab es viele Ansätze, an denen sich bei ihm die Begeisterung für Technik und die Liebe zum Detail entzündeten. „Jede Generation setzt die Arbeit des Vaters mit neuen Akzenten fort", beschreibt er seinen Werdegang im Unternehmen, in dem er seit 1995 arbeitet. Wie sein Vater strebt er beständig nach Innovationen. Mit der schlanken, prozess- und taktgesteuerten Produktion sowie dem internationalen Vertrieb hat er eigene Akzente gesetzt.

Mit schlanker Produktion zu sicheren Ergebnissen.

Für Gerit Bruns hat das Thema Sicherheit die höchste Priorität. So entstehen in einer Lean Production Fahrzeuge, auf die sich der Kunde verlassen kann.

Stolz berichtet der Firmenchef von der Umstellung zur schlanken Taktfertigung. Versuche und Basteln gibt es bei AMF-Bruns nicht. Stattdessen werden die Fahrzeugkonzepte am Computer entwickelt und von hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeitern umgesetzt.
Durch den weltweiten Verkauf der Umbaulösungen für Menschen mit Behinderung hat sich der Aufbauhersteller eine Expertise aufgebaut, die von Kunden geschätzt und verlangt wird.

Professionell und familiär.

Der Chef ist Familienmensch, genießt die Zeit mit Frau und Kindern, treibt gerne Sport und betont auch in seinem Unternehmen den familiären Charakter.

Wir brauchen sichere und nutzungsfreundliche Mobilitätslösungen mehr denn je. Gerit Bruns
Zusammenhalt, Ton und der Umgang miteinander sind persönlich geprägt. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von professionellem Management mit Lean Production und klaren Prozessen, die Belegschaft setzt sich mit großer Expertise und Motivation ein. Der Umbauhersteller reagiert zudem auf aktuelle Entwicklungen und baut Fahrzeuge für den Transport älterer Menschen. So begegnet AMF-Bruns dem Demographischen Wandel und ist damit zukunftssicher aufgestellt.

International ausgerichtet.

AMF-Bruns liefert seine Produkte als Bausätze oder fertig montierte Fahrzeuge in alle relevanten Märkte weltweit.

Schwerpunkt ist Europa, wo in England und den Niederlanden eigene Ländergesellschaften bestehen. Auch in den USA, einem Markt mit einem enormem Potenzial, ist AMF-Bruns seit einigen Jahren vertreten. Strategisches Ziel ist es, über den Autohandel den behindertengerechten Umbau „ab Werk" zu etablieren. Das erleichtert die Logistik. Zudem sichert die Linienfertigung im Werk höchste Qualitätsstandards bei einer sehr hohen Effizienz.
Das Hauptgebäude der Firma AMF-Bruns in Apen.
Das Hauptgebäude der Firma AMF-Bruns in Apen.
PremiumPartner
AMF-Bruns

Landmaschinen und industrielle Förderanlagen dominierten zunächst die Arbeit im Unternehmen, das 1958 gegründet und von Gustav Bruns und seinem Sohn Erich aufgebaut wurde.

In der dritten Generation führen heute Jürgen Bruns den Geschäftsbereich Fördertechnik sowie Gerit Bruns den Bereich Hubmatik. AMF-Bruns ist europäischer Marktführer und Spezialist auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik für Menschen mit Behinderung und bietet Hilfsmittel für mobilitätseingeschränkte Menschen. Das Unternehmen mit dem Hauptsitz in Apen bei Oldenburg beschäftigt 360 Mitarbeiter.

Weitere Informationen.

Die Partner.

Hier gelangen Sie zur Liste sämtlicher Partner im Umbauportal. Die Aufbauhersteller präsentieren sich im Firmenprofil und zeigen ihre Produkte in zahlreichen Inseraten.

Firmenportraits.

Im Bereich Firmenportraits finden Sie ausführliche Reportagen über PremiumPartner von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Erfahren Sie, wie die Arbeit hinter den Kulissen aussieht.

Umbauten.

Jede Branche findet im Umbauportal eine passende Lösung. Hier finden Sie vom Freizeitmobil bis zum Medizinischen Transportfahrzeug umfangreiche Informationen zu konkreten Umbauten. 

Kunden berichten.

Für das Unternehmen Schulbusse Sonnenschein baut AMF-Bruns robuste, flexible und sichere Fahrzeuge. Erfahren Sie im Kundenbericht mehr über den Einsatz dieser Fahrzeuge.